Die Vorlesung erörtert die Systemtheorie, insbesondere die operative Geschlossenheit von Systemen. Es wird argumentiert, dass Systeme durch ihre eigenen Operationen Grenzen ziehen und sich von ihrer Umwelt unterscheiden. Ein Kernpunkt ist, dass Erkenntnis nur möglich ist, weil Systeme operativ geschlossen sind und nicht direkt mit der Umwelt interagieren können. Die Unterscheidung zwischen Kausalität und Operation wird betont, wobei Kausalität als eine selektive Aussage eines Beobachters dargestellt wird. Technische Systeme, die kausal geschlossen sind, werden von Sinnsystemen abgegrenzt, die sinnhaft offen, aber operativ geschlossen sind. Abschließend wird die Bedeutung der Selbstorganisation und Autopoiesis für das Verständnis der Systementwicklung hervorgehoben, wobei betont wird, dass Systeme ihre Strukturen und Zustände selbst erzeugen müssen.
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