In diesem Podcast geht es um die systemtheoretische Frage, wie Systeme mit ihrer Umwelt interagieren, insbesondere im Hinblick auf den Begriff der strukturellen Kopplung nach Maturana. Es wird argumentiert, dass klassische Konzepte wie Evolutionstheorie und "Order from Noise" unzureichend sind, um diese Beziehungen zu beschreiben. Stattdessen wird die strukturelle Kopplung als ein selektiver Mechanismus dargestellt, der Komplexität reduziert und es Systemen ermöglicht, auf Irritationen zu reagieren und Informationen zu verarbeiten. Beispiele wie die Kopplung des Gehirns an die Umwelt über Auge und Ohr sowie die Kopplung von Bewusstsein und Kommunikation durch Sprache werden angeführt, um die Bedeutung der strukturellen Kopplung für die Steigerung von Komplexität innerhalb von Systemen zu verdeutlichen. Abschließend wird die Einführung des Beobachters als eine radikale Wende in der Systemtheorie angekündigt, die die ontologischen Annahmen der bisherigen Diskussion in Frage stellt.
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