
Der Aufstieg eines neuen Technofaschismus manifestiert sich in der zunehmenden Verschmelzung von Big-Tech-Interessen und staatlichen Strukturen. Rainer Mühlhoff, Professor für Ethik der Künstlichen Intelligenz, warnt vor einer „CEO-Monarchie“, in der demokratische Rechtsstaaten durch technokratische Funktionslogiken ersetzt werden. Tech-Milliardäre wie Elon Musk und Peter Thiel instrumentalisieren Ideologien wie den Transhumanismus und den Longtermismus, um Deregulierung und Machtkonzentration zu legitimieren. Während Begriffe wie „Superintelligenz“ als Ablenkungsmanöver dienen, um Kapital zu sichern, bleiben reale Gefahren – etwa durch automatisierte Biowaffenforschung oder den Souveränitätsverlust staatlicher Verwaltung – bestehen. Ein wirksames Gegengewicht bildet die Stärkung bürokratischer Verfahren, die als demokratisches Schutzinstrument fungieren, um den Zugriff privater Konzerne auf öffentliche Infrastrukturen und Entscheidungsprozesse zu begrenzen. Diese kritische Auseinandersetzung entlarvt die philosophische Unterfütterung einer Entwicklung, die Grundrechte und universelle Menschenwürde zugunsten einer technokratischen Vorherrschaft opfert.
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