
Nach dem Anschlag auf den CSD: Wie steht's mit der Solidarität?
Reingehen - Die Geschichten der Woche
Der Anschlag auf den CSD in Berlin löste eine gesellschaftliche Debatte aus, in der die queere Community kaum Raum für Trauer fand, da rechte Akteure das Ereignis sofort für ihre Zwecke instrumentalisierten. Politiker wie Friedrich Merz und Karin Prien stehen dabei wegen ihrer bisherigen queerfeindlichen Rhetorik und Politik in der Kritik, was ihre Anteilnahme heuchlerisch erscheinen lässt. Parallel dazu transformiert Javier Milei die argentinische Wirtschaft radikal durch Marktöffnung und Importliberalisierung. Diese Politik führte bereits zur Schließung tausender Unternehmen, darunter Reifenfabriken, und zwingt Arbeiter in prekäre Plattformjobs. Diese „Uberisierung“ der Wirtschaft verschleiert die tatsächliche Arbeitslosigkeit und dämpft kurzfristig sozialen Protest, während die Lebenshaltungskosten für die Bevölkerung massiv steigen. Die strukturelle Veränderung des Arbeitsmarktes und die fehlende soziale Absicherung prägen zunehmend das Leben in Argentinien, während die politische Zukunft des Landes angesichts der anstehenden Wahlen ungewiss bleibt.
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