12 May 2025
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Matthias Schranner über Verhandeln in der Zeitenwende – Trump, Kriege, Macht und Moral

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Werde CEO deines Lebens

Verhandlungen in einer zunehmend polarisierten geopolitischen Welt erfordern ein tiefes Verständnis für Machtdynamiken und Konfliktlösung. Matthias Schranner, Gründer des Schranner Negotiation Institutes, betont, dass Verhandlungen nicht auf Vertrauen, sondern auf der strategischen Analyse der Kooperationsbereitschaft basieren. Ein zentrales Element ist die Königsfrage: Wer profitiert von der Nichteinigung? Um Ergebnisse zu erzielen, müssen die negativen Konsequenzen einer Nichteinigung für die Gegenseite stets schwerwiegender sein als die einer Einigung. Dabei bleibt Respekt das oberste Gebot, da Verhandlungen bei emotionaler Eskalation scheitern. Während Akteure wie Donald Trump durch Machtdemonstrationen und hohe Ankerforderungen Dynamik erzeugen, bleibt die Herausforderung bestehen, bei ideologisch gegensätzlichen Werten eine gemeinsame Basis zu finden. Letztlich ist Verhandlungsführung kein moralischer Akt, sondern ein disziplinierter Prozess, um in festgefahrenen Konflikten neue Lösungsräume zu erschließen.

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