Der Fitnessmarkt wandelt sich durch Aggregatoren wie Wellhub von einer reinen Fitness-Dienstleistung hin zu ganzheitlichen Wellbeing-Plattformen, die mentale Gesundheit, Schlaf und Ernährung integrieren. Neun von zehn Mitgliedern, die über Wellhub in Fitnessstudios gelangen, sind Neukunden, was das Risiko der Kannibalisierung minimiert. Moderne Konsumenten fordern zunehmend Flexibilität durch monatlich kündbare Modelle, was den Druck auf traditionelle, starre Vertragskonzepte erhöht. Während der Fitnessmarkt insgesamt wächst, verschiebt sich der Fokus von reiner Ästhetik hin zur präventiven Gesundheitsvorsorge („Health 2.0“). Inhabergeführte Studios stehen vor der Herausforderung, sich stärker auf betriebswirtschaftliche Kernkompetenzen wie Marketing und Vertrieb zu konzentrieren, um im Wettbewerb gegen große Ketten zu bestehen. Bis 2030 ist eine Aktivierungsquote von über 20 Prozent im deutschen Fitnessmarkt durch diese veränderten Konsumgewohnheiten und den Ausbau digitaler Gesundheitsangebote ein erreichbares Ziel.
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