AI Act & Kennzeichnungspflicht: Was Unternehmen beim KI-Einsatz beachten müssen mit Rechtsanwalt Nico Brunotte
OMR Education
Der Einsatz von KI-Tools im beruflichen Kontext erfordert eine klare juristische Einordnung, insbesondere hinsichtlich Datenschutz, Urheberrecht und Haftung. Sensible Unternehmens- oder Kundendaten dürfen nicht in öffentliche KI-Modelle eingespeist werden, da dies gegen Vertraulichkeitsvereinbarungen verstößt; als Faustregel dient hier das „Postkarten-Prinzip“. Während rein KI-generierte Inhalte mangels menschlicher Schöpfungshöhe meist keinen Urheberrechtsschutz genießen, müssen realistische KI-Inhalte gemäß EU AI Act als solche gekennzeichnet werden, um Täuschungen zu vermeiden. Unternehmen tragen die volle Verantwortung für die Ergebnisse ihrer KI-Nutzung, weshalb eine redaktionelle Prüfung und ein systematischer Fakten-Check unerlässlich sind. Die rechtliche Absicherung beginnt bei der sorgfältigen Prüfung der Nutzungsbedingungen der jeweiligen Anbieter, um kommerzielle Verwertungsrechte und Datenschutzkonformität sicherzustellen. Eine kontinuierliche Schulung der Mitarbeitenden minimiert dabei rechtliche Risiken und fördert die rechtssichere Nutzung innovativer Technologien.
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