
How Nazi Germany Invented Television Propaganda I SLICE HISTORY | FULL DOCUMENTARY
SLICE History
Die Entdeckung von 285 Filmrollen im Berliner Bundesarchiv ermöglicht einen seltenen Einblick in die Anfänge des deutschen Fernsehens zwischen 1935 und 1944. Ursprünglich als technisches Experiment und Propagandainstrument konzipiert, kämpfte das Medium anfangs mit massiven Einschränkungen wie geringer Bildqualität und aufwendigen Aufnahmetechniken. Während die Berichterstattung über die Olympischen Spiele 1936 einen ersten öffentlichen Durchbruch markierte, diente das Fernsehen im weiteren Kriegsverlauf primär der Unterhaltung verwundeter Soldaten in Lazaretten. Die Aufnahmen dokumentieren dabei nicht nur den technischen Fortschritt, sondern auch die ideologische Durchdringung sämtlicher Programmformate, von Kochsendungen bis hin zu rassistischen Dokumentationen. Mit der Zunahme alliierter Luftangriffe und der Fokussierung auf kriegswichtige Ressourcen endete der reguläre Sendebetrieb schließlich im Herbst 1944, womit das Fernsehen als politisches Instrument der NS-Elite weitgehend in den Hintergrund trat.
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