Musiker Clueso reflektiert anlässlich seines 46. Geburtstags über künstlerische Freiheit, den Wandel im Alter und die Suche nach Authentizität. Im Zentrum steht die Entscheidung, sein Doppelalbum „Déjà Vué“ in zwei stilistisch unterschiedliche Hälften zu gliedern, um sowohl den analogen „Ur-Sound“ als auch experimentelle Facetten ohne den Druck des Zeitgeists zu entfalten. Clueso betont, wie er durch eine bewusste Strukturierung seines Alltags und eine klare Kommunikation innerhalb seines Teams die nötige Leichtigkeit bewahrt, um trotz des immensen Erfolgsdrucks kreativ zu bleiben. Er hinterfragt dabei kritisch die Abhängigkeit von Algorithmen und digitalen Ablenkungen, die den Blick auf das „Echte“ verstellen. Die Auseinandersetzung mit seiner Herkunft aus einer Arbeiterfamilie und die Bedeutung familiärer Bindungen bilden den emotionalen Anker, der ihn dabei unterstützt, trotz der ständigen Selbstinszenierung als Künstler Thomas und Clueso in Einklang zu bringen.
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