
Erfolgreiche KI-Integration in Unternehmen erfordert eine solide Datenbasis und klare Governance-Strukturen, statt sich ausschließlich auf technologische Trends zu konzentrieren. Die Datenaufbereitung beansprucht weiterhin den Großteil der Zeit, weshalb digitale Handwerksarbeit und eine durchdachte Architektur – etwa durch Medallion-Modelle – das Fundament für Skalierbarkeit bilden. Unternehmen sollten KI-Projekte nicht als Selbstzweck betrachten, sondern gezielt an messbaren Geschäftsproblemen ausrichten, wie etwa der Optimierung von Logistikprozessen oder der Automatisierung von Beschwerdemanagement. Ein kultureller Wandel hin zum Wissensaustausch und zur konsequenten Dokumentation ist dabei ebenso entscheidend wie die technologische Umsetzung. Claudia Pohlink, Director Data and AI bei FIEGE, betont, dass der Reifegrad eines Unternehmens die Strategie bestimmt und dass der Fokus auf Stammdaten und eine klare Architektur langfristig wertvoller ist als kurzfristige Hypes.
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