
Das Kriminalhörspiel „Das Fressverhalten der Mäuse“ inszeniert die Aufklärung eines vermeintlichen Selbstmords im Umfeld der Verhaltensforschung. Der Mäuseforscher Eduard Elbling wurde erhängt aufgefunden, doch sein Neffe Ramsel deckt durch die Beobachtung von Indizien – darunter ein mysteriöser Käseberg und die rätselhafte „Polyphagie“-Forschung – ein perfides Komplott auf. Die Ehefrau Amanita Elbling und der Psychiater Alkoin Plötz nutzten Elblings eigene wissenschaftliche Erkenntnisse über psychosozial induziertes Fressverhalten, um ihn in eine tödliche Falle zu locken. Die Handlung entlarvt dabei die moralische Leere und die wissenschaftliche Hybris der Protagonisten, die den Tod des Forschers als logische Konsequenz seiner eigenen, grausamen Experimente an Hybridmäusen inszenieren. Am Ende zeigt sich, dass der Neffe nicht nur das Verbrechen durchschaut, sondern selbst in den Sog dieser zerstörerischen Dynamik gerät und sich der Gruppe anschließt.
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