Der Podcast befasst sich mit dem Phänomen der Dunkelflaute im Kontext der Energiewirtschaft. Rafael Fritz vom Fraunhofer IEE erläutert, dass es keine allgemeingültige Definition für Dunkelflaute gibt, sondern diese je nach Betrachtungsweise und Motivation unterschiedlich definiert wird. Er erklärt, dass Dunkelflauten typischerweise im Winterhalbjahr auftreten und durch einen Mangel an Wind- und Solarenergie gekennzeichnet sind, wobei die Einspeisung unter 5 bis 20 Prozent der installierten Leistung fallen kann. Trotzdem betont Fritz, dass kurzzeitige Resteinstrahlung oder Wind in bestimmten Regionen weiterhin wichtige Beiträge leisten können. Er weist darauf hin, dass die Kosten für die notwendige Auslegung des Energiesystems, um Dunkelflauten zu überwinden, im einstelligen Prozentbereich der Gesamtkosten liegen.
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