Die Folge von "AHA" widmet sich dem Thema Empathie, der nach innen gerichteten Empathie, und ihrer Bedeutung für das psychische Wohlbefinden. Psychologin Prof. Stefanie Neubrand erklärt den Unterschied zwischen Empathie und Empathie, wobei Empathie die Einfühlung in die Gefühlswelt anderer und Empathie die Einfühlung in die eigene Gefühlslage beschreibt. Neubrands Forschungsergebnisse zeigen, dass Menschen mit hoher Empathie weniger Angst, einen geringeren negativen Affekt und eine höhere Lebenszufriedenheit aufweisen. Sie stellt den "Empathie-Timer" vor, eine Übung zur Förderung der Selbstwahrnehmung im Alltag, bei der man regelmäßig innehält, lächelt und den eigenen Körper spürt, um so die Verbindung zu sich selbst zu stärken. Abschließend betont Neubrand, dass Empathie wie ein psychisches Immunsystem wirkt und die Art und Weise, wie wir mit uns selbst umgehen, entscheidend für unsere psychische Gesundheit ist.
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