Die Vorlesung behandelt die Systemtheorie und konzentriert sich auf das Problem der Komplexität und Rationalität. Es wird argumentiert, dass frühe systemtheoretische Ansätze Komplexität als Haupthindernis für erfolgreiche Planung und Rationalität sahen, wobei die Umwelt immer komplexer als das System selbst betrachtet wurde. Die Diskussion erstreckt sich über verschiedene Ansätze zur Komplexitätsreduktion, darunter Generalisierung und Stufentheorien, und untersucht, wie Systeme mit einer komplexen Umwelt umgehen können. Der Vortrag beleuchtet auch die historische Entwicklung des Rationalitätsbegriffs in Europa, von einem Rationalitätskontinuum bis zur modernen Diskontinuität, und schließt mit Überlegungen zur Systemrationalität und der Rolle des Beobachters in komplexen Systemen. Abschließend wird die Frage aufgeworfen, ob die Theorie einen Platz hat, an dem sie sich selbst negieren kann.
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