Die Vorlesung konzentriert sich auf soziale Systeme und die Rolle der Kommunikation in der Systemtheorie. Luhmann argumentiert, dass Kommunikation nicht als einfacher Übertragungsvorgang verstanden werden sollte, sondern als ein Prozess der Redundanzerzeugung und Selektion. Er kritisiert das Übertragungsmodell der Kommunikation und betont, dass Information immer im Kontext eines Systems und seiner spezifischen Selektionshorizonte betrachtet werden muss. Luhmann führt die Dreiteilung von Information, Mitteilung und Verstehen als Komponenten einer Einheit ein, wobei das Verstehen die zentrale Rolle bei der Konstitution der Einheit spielt. Er diskutiert die Ja-Nein-Option als grundlegende Bifurkation in der Kommunikation und untersucht, wie diese durch kulturelle und mediale Faktoren beeinflusst wird, insbesondere im Kontext von mündlicher und schriftlicher Kommunikation.
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