Diese Podcast-Folge untersucht den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Literaturwelt. Ausgehend von einer Live-Aufzeichnung auf der Leipziger Buchmesse, diskutieren die Moderatoren die Frage, ob KI-generierte Bücher lesenswert sind und beleuchten die historische Entwicklung von KI in der Literatur, beginnend mit frühen Ansätzen des Natural Language Processing in den 60er Jahren. Dabei wird der Unterschied zwischen experimenteller und klassischer Literatur hervorgehoben, und es werden verschiedene KI-Tools vorgestellt, die Autoren beim Brainstorming, beim Schreiben und bei der Vermarktung unterstützen. Signifikant ist die Diskussion über die Herausforderungen bei der Generierung kohärenter Texte durch KI, wobei die Grenzen der aktuellen Technologie deutlich werden. Schließlich wird die ethische und rechtliche Problematik des Urheberrechts im Kontext von KI-generierten Werken angesprochen, insbesondere die Frage der Autorschaft und die Verwendung urheberrechtlich geschützter Daten für das Training von KI-Modellen. Die Folge endet mit der Feststellung, dass KI zwar bereits einen großen Einfluss auf die Literaturbranche hat, aber die Rolle des menschlichen Autors weiterhin unverzichtbar ist.
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